Danke! An alle Teilnehmer, die mit ihren tollen Fahrzeugen, aber auch mit Freude, Begeisterung und Sympathie den Besuchern der Veranstaltung ein eindrucksvolles, ja geradezu großartiges Automobilmuseum, noch dazu in voller Fahrt, präsentiert haben!

Danke! An alle Partner! Es hat einen guten Grund, warum wir nicht Sponsoren sagen, die zum Gelingen dieser Mega-Veranstaltung beigetragen haben.

Danke! An alle Behörden, Ämter und Magistrate, die eine derartige Veranstaltung mit so vielen nicht üblichen, aber umso eindrucksvolleren Programmpunkten partnerschaftlich möglich gemacht haben. Großer Dank ergeht natürlich auch an die Polizei vor Ort und entlang der Ringstraße!

Danke! An alle Gäste und Zuschauer, deren Applaus und Begeisterung die Freude und den Genuss der Teilnehmer noch weiter gesteigert haben sowie die Gastfreundschaft Wiens und seiner Bewohner, deren besondere Sympathie und Anerkennung ganz stark spürbar wurden, speziell auch auf der Ringstraße... Danke für die tollen positiven Emotionen!

Danke! An die Crew für umfangreiche Planungs- und Vorbereitungsarbeiten und für die Durchführung, fast durchgehend von Freitag am frühen Morgen bis spät hinein in die Nacht am Sonntag.

Hier bleibt alles wie es ist, zum Nachschauen, Revue passieren lassen, genießen und träumen, als Erinnerung an die vergangenen Vienna Classic Days! Bis zur nächsten Veranstaltung dauert es garnicht mehr so lange, wie es scheint. Mehr dazu finden Sie hier im kommenden Jahr mit vielen Traditionen, aber auch schon wieder ein paar neuen Ideen!

Auf vielfachen Wunsch unserer Rallye-Freunde bleiben die "Rallye-Rechner" und auch das "Fragen-Antworten-System" natürlich weiterhin aktiv.

Ihre Anmeldungen für die neue Saison nehmen wir gerne  entgegen!

2014 wird es ein wenig anders, auch nicht mehr so früh aufstehen! Aber, bis es soweit ist, schwärmen wir doch noch ein wenig vom letzten Mal:

So ein Tag... so schön wie heute! Hier finden Sie das Tagebuch eines Teilnehmers, offen und ehrlich, begeistert und immer noch träumend:

05:00 Uhr: wir schlafen noch und träumen von einem sonnigen Oldtimer-Tag mitten in Wien.

Was wir nicht wissen: schon während der ganzen Nacht arbeiten rund 20 Mann an den Aufbauarbeiten. Was wir noch weniger wissen, rund 1500 Stunden Arbeit stecken allein in der Vorbereitung.

06:00 Uhr: Der Wecker klingelt! Na gut, aufstehen. Keine Zeit für Frühstück, irgendwo war da doch eine Uhr, wir gehen ja Rallye fahren.

06:25 Uhr: rein ins Auto und ab zum Rathaus!

07:30 Uhr: Die ersten sind schon da, das ist ja wie auf einer Rennstrecke! Boxenstraßen, roter Teppich, Bögen und Transparente, aber vor allem lauter Menschen, die ur-gut drauf sind. Wir bekommen ein Sackerl mit vielen Sachen, ein Roadbook und Aufkleber. Die schauen schon mal recht kess aus, endlich nicht ein Fleck mit Zahlen drauf, sondern Kunstwerke.

Entscheidung! Kaffee und Kuchen in der sensationellen VIP-Lounge oder Programm lesen. Der Kaffee siegt und wie genießen ihn im wärmenden Sonnenschein. In den Plaudereien mit anderen erfahren und erkennen wir, dass es auch Wertungen gibt. Gut, also doch reinschauen in das heilige Gebetsbuch der Beifahrer. Die hohe Startnummer (weil relativ junges Auto) hat Vorteile: mehr Zeit zum Lesen, viel Zeit für das köstliche Frühstück und zuschauen, wie es die anderen machen.

Faszinierend, diese alten Fahrzeuge! Jedes für sich ein Kunstwerk!

08:40 Uhr und ein paar Sekunden: wir sind dran! Zweimal die gleiche Zeit in kurzen Zeitabständen. Taktik ist klar: "durch und auf die Uhr drücken, nochmals durch und drücken vergessen und nochmals durch" und schon ist die ENI-Challenge nicht ganz so siegreich, wie von uns angedacht.

10:00 Uhr: tolle Landschaft! Exelberg, Dopplerhütte, Sieveringstraße. Wir machen Fotos während der Fahrt, von der Landschaft und den anderen Teilnehmern, die mal uns, dann wieder wir sie überholen. Die gelben Fahnen kündigen Wertungen an, die roten die Zeit, hat man uns bei der Fahrerbesprechung gesagt. Okay, das steht im Roadbook. Noch schnell nachblättern, wie das läuft, bevor uns die Zeit davon läuft. Geht immer besser und wir streiten auch nicht!

12:15 Uhr: Mittagspause im Böhmischen Prater. Ur-lieb dort, ich fühle mich um rund 20 Jahre jünger und möchte am liebsten mit dem Riesenrad, naja dem kleinen Riesenrad, fahren. Wir entscheiden uns dann aber doch für das kulinarische Angebot. Außerdem plaudern wir mit den anderen, die sind genau so happy wie wir.

13:10 Uhr: wir brechen auf. Ein paar sind schon weg, manche wieder bei den Schnitzeln und Knödeln. Unsere Nachspeise hat mehr als 300 PS und steht bei Denzel. Mit dem Drink in der rechten Hand, süßen Krapfen in der anderen genießen wir auch diesen Stop. Netter Programmpunkt!

13:30 Uhr: Wiener Innenstadt! Eigentlich kennen wir uns aus. Steirische Freunde, die wir erst heute früh kennen gelernt haben, ersuchen uns, folgen zu dürfen. Kein Problem, machen wir Wiener gerne und verfahren uns gleich beim ersten Anlauf. Wir sehen heute wunderbare Bauwerke aus einem neuen Blickwinkel. Immer mehr Leute winken uns zu. Es ist schön, dabei zu sein! Die Wertungen haben wir im Griff und beim Stephansdom parken und Foto machen ist ein Hit!

14:26 Uhr: sprachlos! Wir fahren auf der Rampe des Parlaments! Roter Teppich und hunderte Menschen. Das drückt aufs Gemüt, gut dass es Digitalfotos gibt, wir sind mittlerweile bei Bild 238 und allein jetzt kommen 100 neue Bilder dazu. Eine nette Damen bittet um unseren Fotoapparat. Warum? Ist hier fotografieren verboten? Nein, sie macht Fotos von uns, mit uns, für uns. Eine liebe Idee des Veranstalters!

15:17 Uhr: wir sind zurück beim Rathaus. Show-time! Waterloo ist gut drauf und macht Stimmung. Wir genießen diese Zeit in der VIP-Lounge. Wie VIPs fühlen wir uns auch, es gibt ein volles Programm mit Kaffee, Prosecco, Kuchen, Häppchen und Eis. Hier sehen wir natürlich die anderen, die vom Parlament zurück kommen und den Grand Prix fahren. Allein für diese Wertung gibt es eine tolle Uhr zu gewinnen. Wollten wir aber nicht, wir schreiben lieber ans Christkind.

16:05 Uhr: Stille. Alles wartet. Die Polizei taucht auf. Weiter Stille. Dann kommt Bewegung in die Autotruppe! Mit Gefühl lassen wir uns einweisen, die Boxenstraße prickelt wie gleichzeitig in Monza! Vor uns rund 3 x 30 Automobile, und noch mehr hinter uns!

16:20 Uhr: der Start! Bin ich in Wien, oder doch in Monza? Wir fahren los, alle auf einmal. Geschickt und routiniert von den Funktionären geleitet klappt das auch. Neben und vor uns die Motorräder der Polizei. Die sind nett, ich glaube, die haben auch Spaß daran.

Es ist Wirklichkeit... der Ring ist unser! Unser ganz allein! In allen drei Spuren fahren nur wir Oldtimer-Freunde. Wir winken uns zu, wir filmen und fotografieren uns gegenseitig, das Gefühl kann man einfach nicht beschreiben. Tausende Leute rund um den Ring. Die Straßenbahn bleibt stehen, die Leute reißen die Fenster auf und winken! Jede Kreuzung ist dicht und wir rollen, ja, düsen vorbei! "Mei, des tut guad", sagen die Steirer, während die Deutschen kommentieren: "Det geht nich bei uns!"

Stop am Donaukanal. Man glaubt, da ist Dein eigenes Street-Festival! Wir alle sind Freunde und genießen diese Zeit, Wo ist der Veranstalter zum Umarmen?!? Weiter geht es dann, noch stimmiger, an der Oper vorbei, am Heldenplatz und zurück zum Rathaus. Ehrlich, wir und auch viele andere haben Tränen in den Augen, ganz sicher nicht vom Fahrtwind.

18:30 Uhr: ENI-VIP-Lounge, wir und viele andere denken noch immer nicht ans heim gehen! Es war einfach viel zu schön und man hat sich ja so viel zu erzählen!

23:30 Uhr: wir können nicht schlafen. Es war einfach so beeindruckend! Schau ins Internet ob es schon Fotos gibt... nein, leg Dich wieder nieder. Ich träume von diesem riesengroßen Pokal für den Gesamtsieger und schlafe dann doch ein.

06:00 Uhr: Der Wecker! Ich muss ins Büro... nein, Moment... zur Siegerehrung!